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Der fürsorgliche Sohn

Nachdem der Vater gestorben war, kaufte der Sohn wie versprochen ein Grabmal. Die Ausgaben von 5.300 Euro wollte er steuerlich geltend machen, doch das Finanzamt stellte sich quer. Zu Unrecht, entschied der Bundesfinanzhof. Beerdigungskosten seien absetzbar, wenn sie Teil der Absprache zur vorgezogenen Vermögensübertragung waren, so die Richter.

Der Wermutstropfen: Die überlebende Mutter muss die Ausgaben des Sohnes für das Grabmal versteuern, weil diese bei ihr steuerlich als Einkünfte gelten. Diese seien ihr als Erbin zuzurechnen. Die Richter ließen offen, wie die Sache steuerlich zu behandeln wäre, wenn der Sohn das restliche Vermögen vom Vater geerbt hätte, Bundesfinanzhof, XR5/04.

| Beschlussfassung

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