Während der Selbstnutzer seine Zinszahlungen nicht steuermindernd geltend machen kann, kann der vermietende Eigentümer die Zinsen bei seiner Steuererkläung im Rahmen der Einkünftermittlung aus Vermietung und Verpachtung als Kosten ansetzen und so sein zu versteuerndes Einkommen drücken. Daher gilt unter steuerlichen Gesichtspunkten für Vermieter zwar "so viel Eigenkapital wie nötig und soviel Fremdkapital wie mögich". Zwischen 20% und 30% sollten es jedoch schon an Eigenkapital sein, da die Beleihungsgrenzen vieler Banken sich zwischen 60% und 80% bewegen. Benötigen Sie mehr Fremdkapital, ist das oft nur gegen einen Zinsaufschlag möglich.

 

Junges Paar auf der Suche nach einer WohnungDie Freude auf eine neue Wohnung oder ein neues Haus ist bei einem Umzug besonders groß: Neue Räumlichkeiten, neue Umgebung und neue Nachbarn. Im besten Fall zahlt man auch noch weniger Miete. Nur die Kaution kann die Freude trüben. Denn sie wird immer fällig und muss beim Vermieter hinterlegt werden und ohne Mietsicherheit gibt es häufig keinen Mietvertrag. Schließlich dient sie dem Vermieter als finanzielle Sicherheit. Aber auch wenn die Absicherung verständlich ist, ist die Mietkaution für viele Mieter eine nicht unerhebliche finanzielle Belastung. Gerade, wer über wenig finanziellen Spielraum verfügt und sein Geld in den Umzug stecken muss, gerät leicht in Schwierigkeiten, die Mietkaution zu leisten. Die Höhe der Kaution ist zwar gesetzlich geregelt – sie darf nicht mehr als drei Monatsmieten betragen – aber es kann schon eine hohe Summe zusammenkommen.

 

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